Tintenherz Wiki
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Mortimer Folchart, der oft auch Mo genannt wird, ist der Vater von Meggie und der Eheman von Teresa. Eigentlich wird er nur von Elinor "Mortimer" genannt. Capricorn, seine Männer und Staubfinger nennen ihn auf Grund seiner Fähigkeiten "Zauberzunge". Mortimer ist von Beruf Buchbinder.

Aussehen

Er ist groß, dunkelhaarig und trägt eine Narbe am linken Arm. Im Film wird er von Brendan Fraser verkörpert.

Charakter

Eine von Mos größten Ängsten ist die Angst davor eingesperrt zu sein, er hat Resa sogar gebeten nachts die Tür offen zu lassen, wenn sie schliefen.[1]

Biographie

Dass er Lebewesen aus Büchern herauslesen kann, bemerkte er das erste Mal als Junge, als er einem Freund aus Tom Sawyer vorlas und plötzlich eine tote Katze in seinem Zimmer lag. Nachdem er bemerkte, dass jedes Mal etwas oder jemand im Buch verschwindet und später seine Frau verschwand, beschloss er niemehr vorzulesen, aus Angst, Meggie könnte auch noch verschwinden.

In Tintenherz

Hauptartikel: Tintenherz

Seine Tochter Meggie beobachtet eines Nachts einen Mann, der vor ihrem Haus steht und zu ihnen hinaufstarrt. Mortimer schickt sie ins Bett und öffnet die Tür. Der Fremde ist Staubfinger, der Feuerspucker aus "Tintenherz", den er vor 9 Jahren aus seiner Geschichte gelesen hat. Staubfinger warnt ihn vor Capricorn, dass er seine Fährte hätte und er bald auftauchen würde. Er bietet ihm an, ihm zu helfen.

Mo beschließt jedoch zu verreisen. Er flüchtet mit seiner beunruhigten Tochter früh morgens, doch Staubfinger hält sie auf und bittet, ihn mitzunehmen. Zu dritt fahren sie zu Meggies Großtante Elinor, um angeblich ihre Bücher zu restaurieren. Doch Mo will vor allem Tintenherz bei Elinor verstecken. Doch schon am zweiten Abend nach ihrer Ankunft tauchen Capricorns Männer auf und nehmen Mortimer mit.

Ungewollt bekommen sie jedoch das falsche Buch und so fahren ihnen Elinor, Staubfinger und Meggie nach, um Mo einzutauschen. Doch stattdessen werden sie alle in dem Dorf mit den "Schwarzjacken" festgehalten. Staubfinger entpuppt sich als Verräter. Mortimer wird von Capricorn gezwungen, Gold aus "Die Schatzinsel" zulesen und liest unter anderem einen Jungen heraus. Farid wird ebenfalls in einen Käfig gesperrt.

In der Nacht befreit sie Staubfinger, da Capricorn sein Versprechen, ihn zurück nach Hause zu bringen, nicht hält. Sie fliehen zusammen mit Farid und Elinors Auto. Schließlich kommen sie zu einem Dorf, wo sie sich erholen. Sie trennen sich wieder und Meggie und Mortimer suchen Fenoglio, den Autor von Tintenherz, auf ,in der Hoffnung, dort noch ein letztes Exemplar des Buches zu finden - ohne Erfolg. Sie bleiben ein paar Tage bei ihm, da Mortimer "ein paar wichtige Dinge" mit dem alten Mann besprechen will. Basta und Flachnase finden sie dort jedoch und entführen Meggie erneut...

Am Ende des Buches geht alles gut aus. Capricorn und seine Männer sterben und Resa kommt zurück, allerdings bleibt ihre Stimme im Buch.

In Tintenblut

Hauptartikel: Tintenblut

In Tintenblut wird er von Orpheus und Mortola in die Tintenwelt gelesen. Dort wird er von Mortola angeschossen und nur Fenoglios geschriebene Wörter retten ihn, die Meggie durch ihr Vorlesen wahr werden lässt. Doch wenig später wird er vom Brandfuchs in Gefangenschaft genommen und auf die Nachtburg gebracht. Dort schließt er einen Handel (der von Meggie und Fenoglio durch Worte und Stimme wahr gemacht wurde) mit dem Natternkopf und bindet ihm ein Buch, das unsterblich macht. Anschließend nimmt er die Rolle des Eichelhähers an und schließt sich mit den Schwarzen Prinzen und dessen Räubern zusammen.

In Tintentod

Hauptartikel: Tintentod

Zwischen Räuber und Buchbinder

Unter der Mantra "friedliche Tage, blutige Nächte" versucht Mo seine zwei Rollen miteinander zu vereinen. Tagsüber erkundet er mit Meggie die Tintenwelt und ist glücklich mit Resa, mit der er ein zweites Kind erwartet, doch bei Nacht zieht er mit den anderen Räubern von Dorf zu Dorf um das Volk von den Plünderzügen des Hänflings zu schützen. Als er von einem Kampf in einem unbenannten Dorf zurückkehrt, in dem er sowohl von den Bewohnern als auch von den Soldaten als Eichelhäher erkannt wurde, überlegt der Schwarze Prinz, dass es vielleicht sicherer für Mo wäre, nicht mehr mit den Räubern auf Missionen zu ziehen. Mo lehnt diesen Vorschlag allerdings ab, der Räuber ist bereits ein fester Teil seiner Identität geworden und er fühlt sich verpflichtet, den Schwächeren zu helfen. Trotzdem will er auch seiner Rolle als Buchbinder weiter nachgehen, weshalb er sich von Baptista Buchbinderkleidung nähen lässt.[2]

Auslieferung an Violante

Also entschließt Mo sich freiwillig in die Hände von Violante zu begeben, unter der Bedingung, dass die Kinder dafür freigelassen werden.[Zitat fehlt] Staubfinger schickt ihm eine Fee in dem Kerker, um ihm mitzuteilen, dass der Natternkopf noch fünf Tage von Ombra entfernt ist.[3] In diesen fünf Tagen wurde er vom Pfeifer jede Nacht getreten und geschlagen, aufgrund von Staubfingers Feuerspinnen mehr und mehr verärgert.

Deshalb wird Mo zwei Tage bevor der Natternkopf ankommt in eine andere Zelle gebracht in der Staubfingers Feuer ihn nicht finden kann und der Pfeifer beginnt dort abermals auf ihn einzuschlagen und drohnt ihm gerade die Beine zu brechen, da nur seine Hände von Bedeutung für den Natternkopf sind, als Violante auftaucht. Sie lässt den Pfeifer und seine Männer fesseln und sagt ihm, dass sie den Eichelhäher ihrem Vater auf der Burg im See selbst ausliefern will, als Tausch für den Thron von Ombra. Violantes Verhalten verunsichtert Mo, er ist sich nicht sicher ob sie wirklich noch seine Verbündete ist oder ob sie ihn verraten hat. Violante und ihre Soldaten bringen Mo durch einen Geheimgang ans Ufer eines Flusses, außerhalb der Stadtmauern. Dort warten Violantes Soldaten mit Pferden, aber auch Staubfinger und Farid. Violante, die Staubfinger nicht zu mögen scheint, sagt, dass sie kein Pferd für ihn haben und Staubfinger sagt, dass er sie auch so finden werde.[4]

In der Burg im See

Beziehungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Elinor
 
Resas Elternteil
 
Resas Elternteil
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Resa
 
 
 
Mo
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Meggie
 
Dante


Meggie Folchart

Meggie ist die Tochter von Mo. Sie nennt ihn ebenfalls "Mo" und verwendet keinen Kosenamen für ihren Vater. Daher haben sie ein eher freundschaftliches Verhältnis.

Theresa Folchart

Theresa ist die Ehefrau von Mo. Sie verschwindet in "Tintenherz", als Mo Basta, Capricorn und Staubfinger heraus liest.

Staubfinger

Staubfinger wurde von Mo(rtimer) aus Tintenherz heraus gelesen. Seitdem wird Mo von ihm verfolgt und immer wieder dazu gedrängt, dass er Staubfinger zurück in seine Welt bringt. Oft verrät Staubfinger Mo, doch letztendlich hilft er ihm, wenn es wichtig ist. Durch den Handel mit dem Tod sind Mo und Staubfinger im dritten Band jedoch übernatürlich miteinander verbunden.[4]

Einzelnachweise

Zauberzungen
Meggie FolchartMortimer FolchartDariusOrpheus
Räuber
BaptistaDoriaDer ElfenschreckDer GeckoDer HolzfußIgelDer KöhlerLucMortimer FolchartDer SchnapperDer Schwarze PrinzSchwarzbartDer SeidenspinnerDer Starke MannDer StreunerDer Täuscher
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