Elinor Loredan ist eine Büchersammlerin. Ihr riesiges Haus ist voll mit wertvollen Büchern und sie hasst es, wenn eines nicht an seinem Platz steht. Außerdem behandelt sie ihre Bücher wie ihre eigenen Kinder. Sie ist die Tante von Resa und Großtante von Meggie. Sie ist eine der Hauptcharaktere der Romane.

Aussehen

Siehe auch: Kategorie:Bilder von Elinor Loredan

In der Tintenwelt trägt sie ein rotes Samtkleid, welches sie sich von einem Theaterverlei ausgeliehen hat.

Sie hat eine laute Stimme, weshalb sie in der Tintenwelt von Baptista für eine Kömodiantin gehalten wird und den Beinamen die Frau mit der lauten Stimme bekommt.[1][2]

Wenn sie weint bekommt sie eine rote Nase.[3]

Charakter

Sie ist zunächst sturrköpfig, zeigt aber auch ihre Tapferkeit. Außerdem flucht Elinor unheimlich gerne und viel.

Biographie

In Tintenherz

Hauptartikel: Tintenherz

Am Anfang des Buches ist Elinor eine grimmige ältere Frau, die von Meggie mit dem Namen "Die Frau mit den Kieselaugen" getauft wird. Später verstehen sich die beiden jedoch bestens.

In Tintenblut

Hauptartikel: Tintenblut

Elinor und Meggie in Elinors Bibliotek.

In Tintentod

Hauptartikel: Tintentod

Drei Monate nachdem Meggie, Mo und Resa in die Tintenwelt verschwunden sind, ist Elinor depressiv und vermisst ihre Liebsten sehr. Ihre Liebe für Bücher ist fast komplett verschwunden, weil sie sich nur dafür interessiert, was mit ihrer Familie passiert ist und kein Buch ihr darauf die Antwort geben kann. Ihre einzigen Vertrauten sind Darius, der weiterhin bei ihr wohnt und sich um sie kümmert und Cerberus, den sie, obwohl sie behauptet keine Hunde und Cerberus schon gar nicht zu mögen, behalten hat.[3]

Schließlich ließt Darius sie und ihn in die Tintenwelt, wo die beiden in Ombra landen.[Zitat fehlt]

Dort sehen sie mit an, wie Mo auf die Burg reitet, um die Kinder von Ombra im Gegenzug zu befreien. Irgendwie finden sie und Darius das Haus in dem Fenoglio wohnt und suchen ihn ungefragt in seiner Kammer auf, wo er ihnen schließlich berichtet, was alles mit Mo passiert ist, seit dem er in die Tintenwelt gekommen ist.[4] Gemeinsam mit Fenoglio und Darius geht sie in das Lager der Räuber, wo sie mit Meggie und Resa wiedervereint wird. Zuerst denken dort einige Räuber, dass sie Spione des Pfeifers sind, doch als Meggie bestätigt, dass Elinor eine Verwandte von ihr und somit auch vom Eichelhäher ist, wird sie unter den Räubern gedultet.[1] Als sie erfährt, dass Resa schwanger ist, hat sie ausgerufen, dass jetzt alles gut gehen muss und Resa heftig umarmt. Auf dem Weg zur Höhle der Kinder ist sie stehts ganz vorne mit dabei und versucht, möglichst viel der Tintenwelt zu entdecken. Sie sammelt viel Wissen über Fenoglios Geschichte und kennt sich laut Meggie besser in ihr aus, als Fenoglio selbst und versucht stets neues Wissen zu sammeln, zum Beispiel indem sie sich von Baptista Lieder vorsingen lässt, vom Starken Mann lernt mit Vögeln zu sprechen und sich von Jaspis über Glasmänner erzählen lässt. Sie versucht immer wieder Meggie aufzumuntern und ihr zu versichern, dass es ihrem Vater gut geht.[2]

Beziehungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Elinor
 
Resas Elternteil
 
Resas Elternteil
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Resa
 
 
 
Mo
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Meggie
 
Dante


Der Schwarze Prinz

Elinor errötet, als sie den Schwarzen Prinzen das erste Mal sieht und bezeichnet ihn als "prächtig".[1]

Einzelnachweise

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